Kein Therapieplatz für mein Kind – was kann ich jetzt tun?
Wie Sie die Wartezeit sinnvoll überbrücken und Ihr Kind trotzdem unterstützen können
Viele Eltern kennen diese Situation:
Sie merken, dass ihr Kind Unterstützung braucht.
Vielleicht gibt es starke Wut, Rückzug, Ängste oder Überforderung.
👉 Und dann hören Sie:
„Der nächste Therapieplatz ist erst in 6–12 Monaten frei.“
Das ist frustrierend. Und oft auch beängstigend.
Denn die eigentliche Frage ist:
Was passiert in dieser Zeit?
Sie sind nicht allein – und Sie müssen nicht einfach warten
Die Wartezeiten auf Therapieplätze für Kinder und Jugendliche sind aktuell sehr lang.
Viele Familien stehen vor genau diesem Problem:
Sie haben sich Hilfe gesucht
Sie wissen, dass Unterstützung wichtig wäre
und sollen trotzdem monatelang warten
👉 Das fühlt sich für viele Eltern falsch an.
Und das ist es auch.
Denn:
Entwicklung wartet nicht. Belastung auch nicht.
Hallo, ich bin ich bin Mareike Winklmann und begleite in meiner psychologischen Online-Praxis Kinder, Jugendliche und Eltern bei emotionalen Belastungen im Alltag.
Dazu gehören unter anderem Depressionen, Ängste, Zwänge, emotionale Überforderung, Rückzug oder starke Gefühlsausbrüche.
Mit diesem Blog möchte ich Eltern Orientierung geben, Verhalten besser verständlich machen und erste hilfreiche Impulse vermitteln.
Warum „einfach abwarten“ oft keine gute Lösung ist
Natürlich ist nicht jede Schwierigkeit sofort behandlungsbedürftig.
Aber wenn Sie bereits das Gefühl haben, dass Ihr Kind leidet, passiert oft Folgendes:
- Muster verfestigen sich
- Konflikte nehmen zu
- Unsicherheit wächst – bei Ihrem Kind und bei Ihnen
- der Alltag wird immer anstrengender
👉 Warten kann in manchen Fällen mehr Druck aufbauen, statt ihn zu lösen.
Was Sie jetzt konkret tun können
Auch ohne festen Therapieplatz gibt es Möglichkeiten, Ihr Kind zu unterstützen:
1. Ihr Gefühl ernst nehmen
Viele Eltern zweifeln lange:
„Ist das wirklich schon ein Problem?“
👉 Wenn Sie sich diese Frage stellen, lohnt sich ein genauerer Blick.
Sie müssen nicht warten, bis es „schlimm genug“ ist.
2. Die Situation besser verstehen
Oft hilft es schon sehr, einzuordnen:
- Was steckt hinter dem Verhalten?
- Überforderung oder „Trotz“?
- Angst oder Rückzug?
👉 Allein dieses Verständnis kann den Alltag spürbar entlasten.
3. Konkrete Strategien für den Alltag entwickeln
Eltern wünschen sich oft:
- weniger Eskalation
- mehr Sicherheit im Umgang
- klarere Reaktionen in schwierigen Situationen
👉 Genau hier setzt Unterstützung an – ganz praktisch.
4. Ihr Kind emotional entlasten
Kinder zeigen Belastung oft über Verhalten.
Wenn sie sich verstanden fühlen:
- werden Gefühle ruhiger
- Situationen eskalieren weniger
- Vertrauen wächst
5. Sich selbst entlasten
Ein ganz wichtiger Punkt:
👉 Sie müssen das nicht alleine tragen.
Eltern geraten oft an ihre Grenzen, wenn sie lange ohne Unterstützung bleiben.
In meinem Blog finden Sie einen Überblick über Psychische Störungen, Symptome und was helfen kann:
Ist Online-Unterstützung eine sinnvolle Lösung?
Viele Eltern sind unsicher:
„Kann das online überhaupt helfen?“
Die kurze Antwort:
👉 Ja – wenn es passend eingesetzt wird.
Online-Begleitung kann:
- kurzfristig verfügbar sein
- flexibel in den Alltag integrierbar sein
- schnell erste Entlastung bringen
- Orientierung geben, bis ein Therapieplatz frei wird
Es geht dabei nicht darum, etwas zu „ersetzen“ –
sondern darum, jetzt etwas zu tun.
💡 Hinweis für Eltern von jüngeren Kindern (5–9 Jahre):
Ist Ihr Kind noch zu jung für eine Online-Therapie am Bildschirm? Oder stehen Sie auf einer endlosen Warteliste für eine Praxis vor Ort und zweifeln daran, dass ihr Kind online mitmacht?
Sie müssen nicht tatenlos zusehen, wie die Belastung im Familienalltag wächst, sie können dennoch etwas tun.
Im Online-Eltern-Coaching begleite ich Sie als Bezugspersonen. Sie erhalten von mir konkrete, verhaltenstherapeutische Strategien, um Ihr Kind zu Hause sofort effektiv zu unterstützen.
Wann eine begleitende Unterstützung besonders sinnvoll ist
Eine Überbrückung kann hilfreich sein, wenn:
Sie bereits auf Wartelisten stehen
sich die Situation im Alltag zuspitzt
Sie unsicher sind, wie ernst es ist
Sie nicht länger nur abwarten möchten
👉 Dann kann ein gemeinsamer Blick von außen sehr entlastend sein.
Was sich durch frühe Unterstützung verändern kann
Viele Eltern erleben:
- mehr Klarheit
- weniger Eskalation im Alltag
- ein besseres Verständnis für ihr Kind
- mehr Sicherheit im eigenen Handeln
👉 Oft reichen schon erste Impulse, um spürbar etwas zu verändern.
🤍 Sie müssen nicht warten, bis es schlimmer wird
Wenn Sie bis hier gelesen haben, ist das kein Zufall.
👉 Wahrscheinlich spüren Sie: So wie es gerade ist, ist es nicht leicht.
Und genau dafür darf es Unterstützung geben – auch jetzt schon.
Sanfter nächster Schritt
Wenn Sie unsicher sind, ob und was Ihr Kind gerade braucht, schauen wir gemeinsam darauf.
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir:
- wie Ihre aktuelle Situation aussieht
- was hinter dem Verhalten Ihres Kindes stecken könnte
- welche Unterstützung jetzt sinnvoll ist
- und wie Sie die Wartezeit gut überbrücken können
Sie müssen diese Zeit nicht alleine überstehen.
Hier können Sie ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren, Termin auswählen und kostenfrei buchen:
Ich bin gern für Sie da
Wenn Sie unsicher sind oder einfach einmal sprechen möchten, melden Sie sich gern bei mir.
Sie brauchen keine fertigen Worte und keine klare Diagnose – ein Gefühl, dass Sie Unterstützung möchten, genügt.
In einem kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen und schauen gemeinsam, wie ich Sie und Ihr Kind unterstützen kann.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Herzliche Grüße 💛
Mareike Winklmann